Woran ich merke, dass ich urlaubreif bin
Drei Tage vor der Abreise. In der Arbeit ist es hektisch, weil noch 1-3 Dinge fertig werden wollen – schließlich steht eine Abwesenheit an. Zuhause geht’s an’s Packen, und der Hort hat Teamtage, Plural, kurz vor den Pfingstferien – wann auch sonst ;-)?
- Ich reagiere genervt auf Ansprachen des Zweibeiners, obwohl er nur bedingt etwas dafür kann
- Im Kundentelefonat hole ich tief Luft, um Geduld einzusaugen: Atmen Sie!
- Zu einem Termin am Vormittag breche ich gestresst und zielstrebig auf – um auf halber Strecke festzustellen, dass ich eine Stunde zu früh dran bin. (Bin ich entspannt(er), so passiert mir dergleichen nicht!)
- Sporteln im T-Shirt, weil ich das Sport-Shirt zuhause ließ. Heim fahre ich mit Jacke, ohne was drunter, weil… T-Shirt vollgeschwitzt. Wie konnte das geschehen? Beim Einpacken wollte ich drei Sachen gleichzeitig machen. Multitasking 🤓? Fehlanzeige.
Das Wesentliche ist erledigt, es kann losgehen. Unterwegs werde ich mich um weniger Digitalität bemühen, „Offline-Urlaub“ was das Berufliche angeht, und sonst… Mal sehen, was das „echte Leben“ zu bieten hat. Ich freu‘ mich auf die Dreisamkeit.
Freizeitcamper und Seltenheitsblogger